Ein kurzes, aber leidenschaftliches Künstlerleben

Im Jahr 1972 zog Giuliana Ippoliti aus Italien in die Schweiz nach Genf, zusammen mit ihrem Ehemann, Giorgio Stefanini, Physiker im CERN. Giuliana, Diplom-Physikerin, wurde Lehrerin für Mathematik und Physik im Cycle d’Orientation (Sekundarstufe I).

Im Jahr 1992 entdeckte sie ihr Talent und ihre Leidenschaft für die Malerei und widmete sich ganz ihren künstlerischen Aktivitäten. Nach der Grundausbildung besuchte sie Kurse und Workshops, hauptsächlich in Lausanne und London. Sie beteiligte sich an mehreren Ausstellungen; ihre letzte Solo-Ausstellung fand im Jahr 2006 in Genf statt.

Im Jahr 2004 befiel sie Krebs. Sie wurde zuerst in Genf und dann in Zürich klinisch behandelt, nachdem sie im Jahr 2008 mit ihrem Ehemann nach Wilen SZ umgezogen war. Sie verstarb im April 2012.

Damals bereiteten Giuliana und Giorgio die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung vor. Seit August 2012 ist die Giuliana und Giorgio Stefanini Stiftung tätig. Die Stiftung unterstützt gezielte Projekte in den Bereichen Krebs- Forschung und Behandlung, bildende Kunst und klassische Musik.

Giulianas Werke werden an die Stiftung vererbt.

Bei allfälligen Fragen steht Ihnen Giorgio gerne zur Verfügung.



Giulianas Werke

Die meisten Werke von Giuliana  entstanden von 1994 bis 2004. Während bestimmten Perioden der Therapie musste sie danach ihre Tätigkeit unterbrechen, aber wenn sie sich besser fühlte, nahm sie die Malerei wieder mit Begeisterung auf. Sie hatte bis 2007 ihr eigenes Atelier in Genf.

Giuliana hätte sich gewünscht, ihre Werke im ihrem neuen Wohnort auszustellen. Wegen ihrer Krankheit war es leider nicht möglich. Eine Retrospektive fand vom 19. bis zum 28. September 2014 im Schlossturm Pfäffikon SZ statt. Diese Retrospektive hat Giorgio gemacht, um Giuliana zu ehren und ihren Wunsch zu erfüllen. Der Katalog ist auf Anfrage erhältlich.

Giuliana arbeitete mit verschiedenen Medien und gemischten Techniken auf Leinwand, Papier und Karton. Radierungen machte sie auch. Neben akademischen Zeichnungen, Stillleben und Porträts, entwickelte sie bestimmte Themen, unter anderem Masken und Bäume. Ihre Sujets sind häufig imaginäre Figuren und Landschaften. Abstrakte Bilder stellen eine erhebliche Werkgruppe dar.

Die malerische Dichte ist beachtlich, die Farbpalette ist warm und kräftig.  Die Werke hinterlassen bei dem Betrachter einen starken Eindruck.

Die Bildergalerien geben Einblicke in Giulianas spannendes künstlerisches Werk.



Bildergalerien


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