Ein kurzes, aber leidenschaftliches Künstlerleben

Von 1972 bis 2007 wohnte Giuliana Ippoliti in Genf, zusammen mit ihrem Ehemann, Giorgio Stefanini. Er war Physiker im CERN. Giuliana, ebenfalls Physikerin, unterrichtete Physik, Mathematik und grundlegende Informatik in den Genfer “Collèges”. Sie waren beide italienische Staatsbürger und liebten bildende Kunst und klassische Musik.

1992 entdeckte Giuliana ihr Talent zum Zeichnen und Malen, und widmete sie sich mit Leidenschaft der bildenden Kunst. Nach der Grundausbildung besuchte sie Kurse und Workshops, hauptsächlich in Lausanne und London. Sie beteiligte sich an mehreren Ausstellungen; ihre letzte Solo-Ausstellung fand im Jahr 2006 in Genf statt.

Im Jahr 2004 wurde bei Giuliana Krebs diagnostiziert. Sie wurde zuerst in Genf und dann in Zürich behandelt, wohin sie 2008 mit Giorgio umgezogen war. Sie starb im April 2012.

Giuliana und Giorgio hatten zusammen entschieden, eine gemeinnützige Stiftung to errichten. Die Giuliana und Giorgio Stefanini Stiftung wurde im August 2012 gegründet. Die Stiftung unterstützt gezielte Projekte in den Bereichen: Krebsforschung und klinische Studien bei Krebs, bildende Kunst und klassische Musik.

Die Werke von Giuliana sind nicht zum Verkauf. Der Nachlass wird der Stiftung hinterlasst.